»Entscheiden können heißt entscheiden müssen.
Entschieden haben heißt verantworten müssen.
Verantworten können heißt begründen müssen.«

Fred Salomon

MELIP – Mobile Ethikberatung in Lippe

Ethik ist die Beurteilung eines Tuns oder Lassens unter dem Gesichtspunkt seines Wertes für den Menschen.

Was macht die MELIP?

Mit umfassenden Ethikfallberatungen bietet die MELIP Unterstützung in schwierigen Entscheidungs-, Behandlungs-, Pflege- und Versorgungssituationen bei weit fortgeschrittenen Erkrankungen.

 

Unsere Beratungen kommen beispielsweise dann zum Einsatz, wenn

  • Konflikte in der Beachtung und Durchsetzung vom Patientenwillen entstehen, etwa bei unterschiedlichen Meinungen von medizinischem Personal und Angehörigen,
  • eine therapeutische Maßnahme beendet werden soll, die gegen den mutmaßlichen Willen des Betroffenen durchgeführt wird,
  • eine Behandlung abgebrochen werden soll, die lediglich die Sterbezeit verlängert, ohne die Lebensqualität zu erhalten oder
  • eine betroffene Person mit weit fortgeschrittener Erkrankung eine Anfrage zum assistierten Suizid stellt.

 

Wer kann eine Ethikberatung in Anspruch nehmen?

Die Fallberatungen der MELIP stehen allen Menschen zur Verfügung, die an der konkreten Entscheidung oder Versorgung beteiligt sind. Dazu gehören alle Betroffenen, die zu Hause oder in Einrichtungen leben, deren An- und Zugehörige, Betreuende, Bevollmächtigte, behandelnde Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende.

 

Wie läuft eine Ethikberatung ab?

Für Ihre Fallbesprechung stellt die MELIP ein Team aus speziell geschulten Fachkräften zusammen. Die Beratung sollte dort stattfinden, wo die betroffene Person lebt und richtet sich ausdrücklich an alle Menschen, die an deren Versorgung und Begleitung beteiligt sind. Die Ethikberatung schränkt Ihre Entscheidungsfreiheit nicht ein und entbindet Sie nicht von Ihrer individuellen Verantwortung.

Mit den Ergebnissen der Beratung geben wir Ihnen jedoch eine ethische Orientierungshilfe, die Ihnen die anstehende Entscheidung erleichtern soll.

Die ethische Fallbesprechung und die daraus resultierende Empfehlung werden in einem Protokoll festgehalten. Unsere Beratung stellt keine Rechtsberatung dar.

Das Angebot der MELIP ist kostenpflichtig. Bei Bedarf ist eine Kostenübernahme aus Spendenmitteln möglich. Scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen!

 

Die Organisation der MELIP

Die Mitarbeitenden der MELIP gehören unterschiedlichen Berufsgruppen an. Sie sind ausgebildete Ethikberater:innen im Gesundheitswesen (AEM) und im Umgang mit ethischen Fragestellungen geschult.

Die MELIP ist Teil des Palliativnetzes Lippe und organisatorisch dem Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V. (AHPB) zugeordnet.

 

Leitungsgremium

Prof. Dr. Fred Salomon, Arzt, Medizinethiker

Trainer für Ethikberatung im Gesundheitswesen (AEM)

 

Johannes Niemand, Arzt, Internist, Palliativmediziner

Geschäftsführung der Palliativversorgung Lippe (PVL)

 

Manuela Vicky Sieker, Dipl.-Psychologin

Geschäftsführende Koordination des AHPB

 

Birgit Bleibaum, Palliativkrankenschwester

Leitende Koordinatorin beim AHPB

 

Ute Kiel, Palliativkrankenschwester

Koordinatorin beim AHPB

 

Beratungsstelle und Koordination der Mobilen Ehtikberatung in Lippe

 

Birgit Bleibaum
Haferstr. 25
32657 Lemgo
05261 777383

 

Ute Kiel
Lange Str. 9
32105 Bad Salzuflen
05222 3639310

 

 

 

www.melip.de

Ein oranges Logo in Form einer Sonnenblume
Ambulanter Hospiz- und Palliativ-
Beratungsdienst Lippe e.V.
Ein orangener Kreis mit weißer SchriftEin roter Kreis mit weißem Text