Ein erstes Treffen von Interessierten zur Gründung einer Hospizgruppe in Detmold.
Im April erster Grundkurs Sterbende begleiten. Am 08.09.1994 erster Pressetermin. Am 24.10.1994 erste Informations-veranstaltung zur Hospizgruppe.
Ab März 1995 erste Sterbebegleitungen in den Einrichtungen des Ev. Diakonissenhauses DT. Am 02.5.1995 Gründungsversammlung der „Hospiz-Initiative-Detmold e.V.“ (HID). Zum Jahresende 1995 erscheint der erste Rundbrief der Initiative. Es wird unter anderem die 1. Version Patientenverfügung der Vereins abgedruckt.
Im Mai 1996 wird der HID mit dem Brunnenpreis für soziales Engagement in Höhe von 5.000 DM verliehen. Ab Mai 1995 erstes Hospiz-Helfer-Aufbauseminar. Am 01.09.1996 beginnt Hildegard Rieping (kathol. Theologin und Volkswirtschaftlerin) als ABM-Kraft mit einer vollen Stelle. Die Einrichtung des ersten Hospizbüro´s im Ev. Diakonissenhaus erfolgt über eine großzügige Spende über 5.000 €.
Im Dezember 1997 findet der 1. Detmolder Hospiztag“ mit ca. 400 Teilnehmern in der Detmolder Stadthalle mit großem Erfolg statt (Referenten: Heinrich Pera, Prof. Klaschik, Martina Kern, Prof. Rest).
Auf Anregung der HID wird im Klinikum Detmold eine Arbeitsgruppe zum Thema „Wie gehen wir mit Sterben, Tod und Trauer um“ eingerichtet. Schwerpunkt der Arbeit ist u.a. die Hospizarbeit durch Vorträge u. Informations-veranstaltungen bekannt zu machen. In diesem Jahr besteht das Vortragsteam unter der Leitung von Ilse Böinghoff aus 18 Mitarbeiter
Am 27.10.1999 geht der Verein ans Netz und ist nun unter der E-Mail-Adresse hospiz-initiative-detmold@t-online.de. Der Verein engagiert sich nun auch im Bereich Trauerarbeit mit einer offenen Trauergruppe, die durch Fr. Becker, Fr.Husemann geleitet wird.
Gründungstreffen des Netzwerkes „Hospizarbeit und Palliativmedizin in Lippe“ (HPML). Das Treffen kann als Vorläufer des heutige Palliativnetzes angesehen werden.
Umbenennung des Vereins in „Ambulanter Hospizdienst Lippe-Detmold e.V.“ Gründung einer Hospizgruppe im Extertal. Umzug des Hospizdienstes vom Ev. Diakonissenhaus in das Kontaktbüro in der Leopoldstr. 16 (18.08.2001 Tag der offenen Tür“).
Im März kann das 400. Mitglied begrüßt werden. Im Juni löst sich die bis dahin eigenständige Hospiz-Initiative- Bad Salzuflen auf und schließt sich als Regionalgruppe dem Hospizdienst Lippe-Detmold an. Eröffnung des Stationären Hospizes am Ev. Diakonissenhaus Detmold am 01.10.2002
Am 1.2. wird Ilse Böinghoff als kommissarische Koordinatorin mit 30 Std./Woche eingesetzt. Für das Jahr 2001 erfolgt erstmalig eine finanzielle Unterstützung der ambulanten Hospizarbeit durch den neu geschaffenen § 39 a SGB V.
Im Februar erstes Treffen der neuen Arbeitsgruppe „Ambulante Kinderhospiz-arbeit“.
Im Oktober findet zum 10-jährigen Vereinsjubiläum eine Hospizwoche statt. Zum 10 jährigen Vereinsjubiläum erscheint der bisherige Vereinsrundbrief (Ausgabe Nr.20) erstmals farbig und mit dem neuen Titel „BlickWechsel“.
Aus dem „Ambulanten Hospizdienst Lippe-Detmold e.V.“ wird am 1.6. der „Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V.“ Eröffnung der Geschäftsstelle Lemgo in der Kramerstr. 10 am 26.8. Herrn Hillienhof erhält am 6.10. im Sepulkralmuseum in Kassel den Ehrenpreis der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz.
Am 29.08.2007 Start der Kindertrauergruppe Sonnenstrahl. mit 9 Kindern. Am 16.9. findet in Lemgo erstmalig ein Trauercafe statt.
Eröffnung der neuen Geschäftsstelle Bad Salzuflen in der Wenkenstr. 63 am 01.07.2008.
Gründung des Palliativnetzes Lippe, ab Juli binden Palliativärzte hauptamtliche Koordinatorinnen des ambulanten Hospizdienstes in die Versorgung von Palliativpatienten ein.
Im März trifft sich eine neu gegründete Jugendtrauergruppe zum 1. Mal. Im April finden Jubiläumshospiztage zum 15-jährigen Vereinsjubiläum statt. Das Trauercafe in Detmold startet im September.
Unterzeichnung der ersten Kooperationsvereinbarung mit einem Altenheim im Seniorenzentrum „Feierabendhaus“ der AWO in BS. Anlässlich seines 70. Geburtstags bat der Detmolder Unternehmer Horst Wortmann statt Geschenken um Spenden für die Kinder- u. Jugendhospizarbeit in Lippe. Die dabei zusammengekommene Summe von über 60.000 € ermöglicht die Anschubfinanzierung für die Einstellung einer hauptamtlichen Koordinatorin für diesen Bereich sowie die Anmietung weiterer Räumlichkeiten.
Die Salzufler Beratungsstelle zieht im Mai um direkt in das Stadtzentrum.
Auf Initiative des AHPB findet im März der erste Runde Tisch zur Kinderpalliativ-versorgung im Kreis Lippe statt. Im Juni startet der erste Grundkurs Kinderhospizarbeit. Im November wird in Bad Salzuflen das Trauercafe erstmals durchgeführt.
Im Mai bietet der Verein erstmalig eine Trauerreise mit 12 Teilnehmern auf die Nordseeinsel Juist an und wird von da an jährlich durchgeführt. Die Palliativstation am Klinikum Lemgo wird eröffnet.
Im Januar wird die Festschrift zum 20-jährigen Vereinsjubiläum herausgegeben. Im Juni bezieht der Verein zusätzliche Seminarräumlichkeiten in der Langen Str. 31 in Detmold.
Die Mobile Ethikberatung Lippe MELIP nimmt offiziell seine Arbeit auf. Ab Januar bietet der AHPB erstmals Trauerwandern an. Im März findet das erste Trauercafe Plus in Bad Salzuflen statt. Am 30.3. wird ein Kooperationsvertrag mit dem Betheler SAPV-Team für Kinder und Jugendliche „Der Weg nach Hause“ unterschrieben.
Im April beginnt eigene Begleitgruppe auf der Palliativstation im Klinikum Lemgo. Im Oktober Gründung des „Kompetenznetzwerkes Hospiz- und Palliativkultur in Einrichtungen der Altenhilfe in Lippe“.
Ehrenamtliche Mitarbeiter werden ab Januar im Erzählseminar zu „Erzählern“ qualifiziert. Am 01.04.2018 beginnt das auf 3 Jahre angelegte Projekt „Unterstützung des Auf- und Ausbaus von Hospiz- und Palliativkultur in stationären Einrichtungen der Altenhilfe in Lippe“.
Ein „Letzte-Hilfe-Kurs“ wird erstmalig im Januar angeboten, weiterer folgen in unregelmäßigen Abständen in ganz Lippe. Erstmalige Durchführung eine Kurswoche „Palliative Praxis“. Im Juni erstmalige Durchführung eines Trauerwanderwochenendes am Möhnesee.
Der Verein besteht seit nun 25 Jahren. Die geplanten Veranstaltungen zum Jubiläum wie auch ein Großteil aller geplanten Veranstaltungen fallen aus oder werden zunehmend durch virtuelle Treffen über ZOOM organisiert. Ab Mai erarbeitet der Verein unter Einbeziehung aller Haupt- und ehrenamt-lichen Mitarbeiter in einem 6-monatigen Prozess eine eigene Haltung zum Thema assistierter Suizid. Dazu erfolgen Pressemitteilungen und eine Veröffentlichung in der Zeitschrift Hospiz-Dialog (ALPHA-NRW) in 4/21. Im November wird eine neue Trauergruppe für junge Erwachsene (18 - 27 Jahre) gegründet.
Im Januar erscheint der 39. BlickWechsel unter dem Thema „Leben wollen – sterben dürfen“ zum Thema assistierter Suizid. Da der AHPB Lippe einer der ersten mit einer definierten Haltung zu dem Thema ist, wird die Ausgabe von anderen Hospizvereinen aus dem deutschsprachigen Raum (D, A, CH) stark nachgefragt. Es folgen Einladungen zu Veröffentlichungen und Fortbildungen zu dem Thema. Im April wird in der Zeitschrift Hospiz-Dialog NRW unter dem Thema „Beihilfe zum Suizid“ der Prozess der Prozess der Entstehung der Haltung des AHPB-Lippe zum assistierte Suizid beschrieben und alle hospizlich-palliativen Institutionen dazu ermuntert, eine eigene Haltung zum Thema zu entwickeln. Im Mai startet in Detmold der 100. „Grundkurs Sterbende begleiten“. Im November verabschiedet das MELIP-Leitungsteam die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Detmold erarbeitete Handreichung „Umgang mit nachhaltigen Sterbewünschen bei schwerer Krankheit“.
Im März wird im Alten Rathaus in Lage das Beratungsbüro des AHPB´s eröffnet. Ebenfalls im Mai initiiert Ute Kiel das erste Treffen des Trauernetzwerkes Lippe mit acht Anbietern aus der Trauerarbeit. Im August feiern die Sonnenstrahlgruppen ihr 15-jähriges Jubiläum.
Im Januar tagt die neue Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ zum erste mal. Im März startet die neue Arbeitsgruppe „Ehrenamt“. Ende März zieht das Lemgoer Büro von der Kramerstraße in die Haferstraße um. Ute Kiel biet mit vier Ehrenamtlichen erstmals ein „Death Cafe“ im Kreis Lippe an.
Im Oktober zieht das Büro Lage um in das Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Lage. Entwicklung neue Webseite.
















